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eigenartig

in einem zeitungskommentar nach dem legendären wm-halbfinalspiel deutschland-schweden 1958 kübelte ein “instinktsicherer” journalist seinen ganzen hass aus, wobei er den umweg über “völkische leistungen” zu der trinkkultur schwedens, die angeblich unveränderlich den nationalcharakter eines volkes widerspiegelt, nam:

der instinktsichere kleine mann hat aus den fanatischen heja-rufen der aufgepeitschten schwedischen zuschauerplebs den grundton abgrundtiefer gehässigkeit herausgehört, wenn nicht den grundton eines hasses, der sich nicht nur gegen die deutschen fußballspieler richtet, sondern gegen die deutschen schlechthin. das offizielle schweden hat hämisch genießend zugelassen, dass rund 40.000 repräsentanten dieses mitelmäßigen volkes, das sich nie über nationale oder völkische durchschnittsleistungen erhoben hat, den hass über uns auskübelte, der nur aus minderwertigkeitskomplexen kommt. (…) es ist der hass eines volkes, dem man das schnapstrinken verbieten muss, weil es sonst zu einem volk von maßlosen säufern würde.

saar-zeitung, zitiert aus dummy fußball, minute 81

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Die Tötungs-szenarien werden sehr realistisch und überaus blutig inszeniert: Das jeweilige Opfer verwandelt sich in blutig auseinanderstrebende Fleischfetzen. Auf der Tonspur werden Geräusche des Einwirkens der Waffe sowie Todesschreie simuliert.

[aus dem indizierungsbescheid zu doom, link]

26.05.2009:

Nach einem Gespräch mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) habe sich Turtle Entertainment entschieden, den für den 5. Juni in Karlsruhe geplanten Termin zu streichen. Zuvor hatte es bis in die lokale Politik hinein eine harsche Diskussion über die Veranstaltung (Intel Friday Night Game, Anm. von mir) gegeben. Fenrich hatte die Veranstaltung genehmigt.

Aus der Bevölkerung und der Politik hatte es hingegen wiederholt Vorbehalte gegen die Veranstaltung gegeben – auch weil der Amoklauf eines Schülers in Winnenden nicht lange zurückliegt.

(E-Sport-Turnier in Karlsruhe abgesagt)

11.06.2009:

Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heilbronn, schrieb in einer Antwort auf eine Anfrage zum Thema “Killerspiele” auf der Seite ” Abgeordnetenwatch.de”: “Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.”

(cdu-abgeordneter will netzfilter auf online-spiele ausweiten)

11.06.2009:

Laut einer Abfrage, die das Landesschulministerium bei den kommunalen Schulträgern durchgeführt hat, sind in mindestens 122 Schulgebäuden in Nordrhein-Westfalen Schießstände von Schützen- oder Sportvereinen eingerichtet. Es könnten noch mehr sein, denn neun Kommunen haben sich bisher nicht zurückgemeldet. Hinzu kommen 29 weitere Schießanlagen, die sich auf Schulgrundstücken befinden oder unter öffentlichen Sporthallen, in denen auch Schulsport betrieben wird.
Statt der Absage an das Schulgeballer wird die “Wertschätzung für die Schützen- und Schießsportvereine sowie für die Jugendarbeit und das soziale Engagement” in diesen Vereinen betont. (feuer frei in nordrhein-westfalens schulen)
Nach dem Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden am 11. März 2009 hatte Schulministerin Sommer betont, sie hielte es für “schulpolitisch wünschenswert, dass Schießstände nicht in Schulen untergebracht sind”. In der gestrigen Landtagsschulausschusssitzung bekräftigte sie zwar ihre Auffassung. Doch in der von ihr vorgestellten Erklärung ihres Ministeriums mit dem Städte- und dem Landkreistag sowie dem Städte- und Gemeindebund finden sich solch kritische Töne nicht wieder.Statt der Absage an das Schulgeballer wird die “Wertschätzung für die Schützen- und Schießsportvereine sowie für die Jugendarbeit und das soziale Engagement” in diesen Vereinen betont.http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&dig=2009/06/11/a0099&cHash=a1cb60baa2
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Nach dem Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden am 11. März 2009 hatte Schulministerin Sommer [CDU, Anm. von mir] betont, sie hielte es für “schulpolitisch wünschenswert, dass Schießstände nicht in Schulen untergebracht sind”. In der gestrigen Landtagsschulausschusssitzung bekräftigte sie zwar ihre Auffassung. Doch in der von ihr vorgestellten Erklärung ihres Ministeriums mit dem Städte- und dem Landkreistag sowie dem Städte- und Gemeindebund finden sich solch kritische Töne nicht wieder.

Laut einer Abfrage, die das Landesschulministerium bei den kommunalen Schulträgern durchgeführt hat, sind in mindestens 122 Schulgebäuden in Nordrhein-Westfalen Schießstände von Schützen- oder Sportvereinen eingerichtet. Es könnten noch mehr sein, denn neun Kommunen haben sich bisher nicht zurückgemeldet. Hinzu kommen 29 weitere Schießanlagen, die sich auf Schulgrundstücken befinden oder unter öffentlichen Sporthallen, in denen auch Schulsport betrieben wird.

[…]

Nach dem Amoklauf im baden-württembergischen Winnenden am 11. März 2009 hatte Schulministerin Sommer betont, sie hielte es für “schulpolitisch wünschenswert, dass Schießstände nicht in Schulen untergebracht sind”. In der gestrigen Landtagsschulausschusssitzung bekräftigte sie zwar ihre Auffassung. Doch in der von ihr vorgestellten Erklärung ihres Ministeriums mit dem Städte- und dem Landkreistag sowie dem Städte- und Gemeindebund finden sich solch kritische Töne nicht wieder.

Statt der Absage an das Schulgeballer wird die “Wertschätzung für die Schützen- und Schießsportvereine sowie für die Jugendarbeit und das soziale Engagement” in diesen Vereinen betont.

(feuer frei in nordrhein-westfalens schulen)