trinkkulturen

in einem zeitungskommentar nach dem legendären wm-halbfinalspiel deutschland-schweden 1958 kübelte ein “instinktsicherer” journalist seinen ganzen hass aus, wobei er den umweg über “völkische leistungen” zu der trinkkultur schwedens, die angeblich unveränderlich den nationalcharakter eines volkes widerspiegelt, nam:

der instinktsichere kleine mann hat aus den fanatischen heja-rufen der aufgepeitschten schwedischen zuschauerplebs den grundton abgrundtiefer gehässigkeit herausgehört, wenn nicht den grundton eines hasses, der sich nicht nur gegen die deutschen fußballspieler richtet, sondern gegen die deutschen schlechthin. das offizielle schweden hat hämisch genießend zugelassen, dass rund 40.000 repräsentanten dieses mitelmäßigen volkes, das sich nie über nationale oder völkische durchschnittsleistungen erhoben hat, den hass über uns auskübelte, der nur aus minderwertigkeitskomplexen kommt. (…) es ist der hass eines volkes, dem man das schnapstrinken verbieten muss, weil es sonst zu einem volk von maßlosen säufern würde.

saar-zeitung, zitiert aus dummy fußball, minute 81

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