welttischflächen
25 Marich sollte definitiv auch noch eine kategorie für erste sätze aus artikeln oder vor allem auch büchern einführen. dieser hier ist schon sehr gut:
der volkswirtschaftliche schaden, der durch die vernachlässigung des potenzials von unterseiten entsteht, ist kaum in zahlen auszudrücken. (quelle)
update
20 Decnur falls es jemand noch nicht mitbekommen haben sollte (haha): arnaud hat endlich neue songs online, gleich drei stück. die mixe sind nur teilweise final, ich glaube aber dass wir relativ zufrieden sind. fürs erste.
noch was in eigener sache: dies liest sowieso niemand, dann aber als info für mich, unregelmäßig war das hier ja schon immer, auf einige längere texte folgten kurze gedankenfetzen und so, aber die letzten monate (oder mehr) ist ja eigentlich nichts passiert hier. das ist einerseits bemerkenswert, da in meinem leben natürlich weiterhin etwas passiert ist, was grundsätzlich festhaltenswert wäre, andererseits hat es mir gezeigt, dass ich einfach ein extrem fauler hund bin, bloggen nur bedingt zur überwindung des berühmten schweinehundes beigetragen hat (und somit als therapie für ich nicht funktioniert hat) und ich, abschließend, noch nicht wirklich einen themen-mix gefunden habe, der mich langzeitmotivieren könnte.
deswegen folgt hier vielleicht demnächst ein konzert-roundup des jahres, oder ein paar gedanken zum diesjährigen stockholmer filmfestival, das ich hier ja leider nicht so aufmerksam begleitet habe wie letztes jahr. und dann für 2009 muss ich mir mal ein paar gedanken machen, wie ich mich hier endlich finden kann. vielleicht schafft es ja die bachelor-arbeit, mich mehr in dieses blog zu treiben.
bvg
13 Novda sag noch einmal jemand was schlechtes über den kundenservice der bvg. am 4.11. habe ich abends eine relativ wütende mail abgeschickt, weil die seite seit wochen kaum zu benutzen ist, der server nie erreichbar. zwei tage später erhalte ich folgende freundliche antwort:
Sehr geehrter Herr x,
vielen Dank für Ihren Hinweis bzw. Anmerkungen. Natürlich haben Sie recht – der Zustand lässt zu wünschen übrig, allerdings ist hier neue Hardware erforderlich, die bereits beschafft ist (was aber auch seine Zeit benötigte). Diese muss dann aber Konfiguriert, Installiert und getestet werden – und auch noch durch unterschiedliche Partnern.
Fazit: Bis alles soweit ist damit wir es Freigeben können, kann also noch ggf. etwas dauern. Alle arbeiten konzentriert und mit Hochdruck damit dieses auch möglichst schleunigst umgesetzt werden kann. Somit bitten wir um Verständnis.
Versuchen Sie ggf. sich auch mobil zu informieren per Internetfähigen Handy unter mobil.BVG.de. Diese Applikation befindet sich auf einem eigenen Server.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre BVG
in der sache zwar keine erklärung, warum ein großes unternehmen es wochenlang nicht schafft, seinen fahrplan online zur verfügung zu stellen. aber nette antwort.
globalisierung, long-tail, diversifizierung
29 Octsex, drogen und rockenrohl. schon zum zweiten mal wurde ich innerhalb einer woche bei meinem lieblingsexstaatsunternehmen mit dem zweifelhaften vergnügen eines hochspezialisierten, aber in allen bereichen agierenden multinationalen konzerns konfrontiert.
das macht dann 1.45. darf es noch etwas für sie sein? vielleicht ist unser girokonto von interesse für sie?
was kommt als nächstes? (für witzig-kritische beispiele fehlt mir die zeit)
rock’n'roll ist, wenn man abends weitertrinkt
2 Maywas ich nicht so ganz geschafft habe. 30. april in uppsala ist schon ziemlich verrückt. champagnegalopp gefällig?
taxi: 29,50€.
soviel wie eine uhr von wcm mit dem individuellen firmenlogo in 3d.
usedom – kopenhagen – schwedische küste
1300km – 3t kerosin
oh gott (2)
25 Febdas problem: eigentlich ist elin ja ganz nett. aber da ist halt die sache mit, ähm, gott. wenn man sich nun die ganze nacht die seele (haha) aus dem leib gekotzt hat und es so richtig schlecht geht, dann möchte man garantiert nicht hören:
simon, meine bibelgruppe ist ja heute abend wieder hier, wir könnten für dich beten wenn du möchtest.
das wetter ist ganz in ordnung
11 Febdie finnischen charts hatten klamydia klamydia, wenn man lieder für die abrechnung checkt sind titel wie whores & slaves keine seltenheit und timbaland ist mit apologize seit monaten in allen skandinavischen charts. man kann wohl wirklich nur im musikbusiness arbeiten wenn man musik hasst. aber das dürfte bei jedem teil der kultur-industrie (was für ein widerspruch in sich) der fall sein.
endlich wieder frei
6 Janich habe es getan, ich habe mich gelöscht. und es fühlt sich so gut an. man war ja eigentlich sowieso nie da.
ich bin zu dem geworden, was ich nie werden wollte
15 Novheute abend war ich auf der record-release-party von vincent. ganz schlimmer reggae-ska-uptempo-pop. jetzt fühle ich mich so schmutzig, aber so sehr ich mich wasche und so hart ich schrubbe, der schmutz geht nicht ab.
unterstrichen und beschlossen wurde der abend von diesem podcast gespräch von den medientagen münchen 2007, zentraler satz zum merken (auf die frage(n) ist reality nicht irgendwann mal ausgereizt?; dokusoap: gehts weiter?):
also ich bin jetzt ja nicht gerade die große doku-soap-spezialistin, aber, ähm, wenns ans reale geht bin ich gerne dabei. das zeigen wir hoffentlich in unseren casting-shows, die ja eigentlich auch ein großes stück reality-tv sind, weil die menschen sind nun mal so.
- ute biernat, geschäftsführerin von grundy light entertainment, produziert u.a. dsds
genau, denn die menschen sind nun mal so.
und so
8 Nov
ich weiss ja nicht ob mir dieser satz als einstieg zu einer werner herzog film-rezension wirklich gefällt, und ich weiss auch nicht ob ich diesen satz ironisch oder schlecht geschrieben auffassen soll. in beiden fällen ist er daneben. der artikel ist aber ganz gut.
…
und wo wir schon bei der zeit sind: dieser artikel ist auch wirklich lesenswert:
Über die in der Bundesrepublik lebenden Ausländer berichten deutsche Massenmedien ähnlich wie über das Ausland – nämlich nur im Ausnahmefall, der möglichst spektakulär sein und katastrophische Züge tragen sollte.
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»Ethnisierung« ist ein sozialer Ausgrenzungsmechanismus, der Minderheiten schafft, diese (fast immer) negativ etikettiert und damit die Privilegien einer herrschenden Mehrheit zementiert. Je unerbittlicher im Zuge der Globalisierung das Thema Konkurrenz ins Zentrum zwischenstaatlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen rückt, desto leichter lassen sich kulturelle Differenzen politisch aufladen.
[...]
Als eine Frankfurter Familienrichterin im März 2007 einer Scheidungswilligen die Aufhebung des Trennungsjahres verweigerte, weil die mit einem gewalttätigen Marokkaner verheiratete Frau habe voraussehen müssen, dass er sein religiös verbrieftes Züchtigungsrecht wahrnehme, empörten sich die Medien nicht etwa über die verkürzte, unhistorische Koran-Auslegung der Juristin, sondern über ihre Rücksichtnahme auf eine fremde Rechtsauffassung.
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(via)
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habe mir heute “kling klang” von tussle gekauft, eine wirklich sehr gute platte. ein bißchen tortoise und viel minimal, immer tanzbar.
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und gestern habe ich den halbbruder von elton john gesehen. toll.


