hampus i sverige

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syntjuntan

September 15, 2009 · Leave a Comment

da habe ich mir doch  letzten donnerstag tatsächlich einen synthesizer genäht. syntjuntan ist ein weibliches trio, welches durch workshops frauen an technik und elektronische musik heranführen möchte – indem man sich eben einen synthesizer näht. mit diesen selbstgenähten instrumenten machen sie selbstverständlich auch selber musik. der name ist ein wortspiel, “syjuntan” ist die Strickgruppe, “synt” ein synthesizer.

das hier ist meiner (und die zugeteilten farben waren wirklich zufall):

syntjunta

hier noch hannas, weil das foto besser ist:

syntjunta2

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västerbron

September 2, 2009 · 1 Comment

västerbron

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solander – prayer to god (shellac cover)

August 19, 2009 · Leave a Comment

dann ist heute wohl tenderversion-tag, denn diese cover-version von “prayer to god” (shellac, cover von solander) ist einfach zu großartig. hier gibts das original, dazugehöriger post.

[via]

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once we were – em

August 19, 2009 · 1 Comment

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gotland

August 17, 2009 · Leave a Comment

IMG_2555

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alarma man – sweden sweden

July 29, 2009 · Leave a Comment

[link; myspace]

dieser post kommt auch nur 5 tage zu spät.

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die spinnen, die schweden

March 25, 2009 · Leave a Comment

der heutige tag ist ein gutes beispiel für sprachwandel und, ähm, dass schweden einen an der waffel haben, denn heute ist in schweden våffeldagen, also waffeltag:

marie bebådelsedag kallas även för våffeldagen och det tack vare en ordförvrängning. dagen kallas ju vårfrudagen och i folkmun har detta så småningom förvanskats till just våffeldagen. (quelle)

denn heute ist ja auch mariä verkündigung, was in schweden früher vårfrudagen hieß und woraus dann våffeldagen wurde. weil, kann man mehr waffeln essen so. meine freundin war auf jeden fall sehr erstaunt, dass ich heute nicht zwingend vorhatte, waffeln zu essen.

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globalisierung

February 3, 2009 · Leave a Comment

in deutschland sind die pilze bei lidl aus polen. in schweden sind die pilze bei lidl aus deutschland. verwirrend.

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aus gegebenem anlass

February 11, 2008 · Leave a Comment

wie toll: es gibt hier noch das testbild!

testbild.jpg

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stockholm filmfestival (3)

November 24, 2007 · Leave a Comment

donnerstag abend dann also persepolis. selber schreibe ich dazu jetzt nichts, wurde der film hier doch sehr gut beschrieben. ausser dass mich der schwarz-weisse zeichenstil wirklich beeindruckt hat. absolut empfehlenswert, jeder der die chance bekommt ihn zu sehen sollte es auch tun.

freitag nachmittag habe ich taxi driver gesehen. dazu muss ich auch nichts schreiben, nehme ich mal an. immer noch ein sehr eindrucksvoller film und ich bin immer wieder über die ungleich größere wirkung überrascht, die filme im kino entfalten, wenn ich filme sehe die ich vorher nur auf dem fernseher gesehen habe.

[nachtrag]

hier der trailer zu persepolis:

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stockholm filmfestival (2)

November 22, 2007 · 3 Comments

am samstag abend ging es dann weiter. zu sehen gab es den neuen von wes anderson, definitv der beste von den dreien die ich bis jetzt gesehen habe.

the darjeeling limited

ein wirklich hervorragender film, auch wenn er an meinen persönlichen favoriten von ihm – the life aquatic – nicht herankommt. im zentrum der geschichte steht eigentlich wie immer eine kaputte familie, dieses mal ist es der kontrollzwang der sie kaputt gemacht hat und die reise durch indien soll eine spirituelle befreiung werden. erzählt wird sie anhand der drei brüder francis, peter und jack – den toten vater bekommt man nie zu gesicht und die mutter sieht man nur gegen ende des films. vom tempo erinnert er stark an eine ensemble komödie, was durch die drei hauptdarsteller auch wunderbar getragen wird. oberflächlich mag er leichter wirken als seine letzten beiden filme, da themen eben nicht so offensichtlich angesprochen werden. bei all den wunderschönen aufnahmen und witzig-absurden situationen läßt der film die zugrundeliegende tragik der familien-bindung aber nie vergessen – ohne dabei ins melodramatische abzudriften, was ihm hoch anzurechnen ist. die musik ist wie immer großartig, herausragend finde ich aber den gastauftritt von bill murray, der den film eröffnet (murray hat nur zwei kurze szenen im ganzen film, der fokus liegt die ganze zeit über wirklich auf den drei brüdern).

wenn man sich während des films schon fragt, wie er die geschichte denn nun bitte enden lassen will, ist man ähnlich wie bei lost in translation dankbar dass man nicht versteht was am ende gesagt wird. der film hätte durch ein anderes ende so leicht kaputt gemacht werden können, aber so wird das zurücklassen des gepäcks zu einem vielleicht fast schon kitschigen, dennoch würdigen abschluß (was die filme der letzten jahre angeht bleibt das ende von broken flowers aber immer noch unerreicht).

den vorfilm hotel chevalier, der einem ein bißchen über die beziehung zwischen jack und seiner ex-freundin erzählt, konnte man sich bis vor kurzem umsonst bei itunes mit einem us-account herunterladen, bei youtube wird er dauernd gelöscht. schade, denn er ist wirklich sehenswert.

el topo

nachts habe ich dann zuhause noch el topo gesehen. unser flötenspielender held reitet ganz in schwarz mit seinem nackten sohn herum, befreit die gegend und die gefangengehaltene sklavin von der existenz des colonels und läßt seinen sohn zurück. auf rat der ex-sklavin tötet er die vier gunmaster, um der beste zu werden, da sie ihm aber alle überlegen sind schafft er es nur durch tricksen oder glück. als er dann seine waffe wegwirft weil er nicht mehr will, wird er von der frau, die sie unterwegs getroffen haben und die sich wahrscheinlich in mara, die ex-sklavin verliebt hat, über den haufen geschossen und die beiden frauen reiten weg. damit beginnt der zweite teil des films, wobei jede hälfte ziemlich genau eine stunde lang ist. el topo wird von ein paar krüppeln eingesammelt, erwacht nach ein paar jahren wieder, hilft ihnen einen tunnel aus der höhle zu buddeln in der sie eingesperrt wurden, trifft seinen sohn wieder, der mittlerweile mönch ist und ihn töten möchte, rettet eine stadt vor einer komischen sekte indem er sie tötet und zündet sich dann selbst an.

dieser film ist ein wunderschön altmodischer western mit verwaschenen farben, gleichzeitig ist er auch ein stück kunstfilm, extrem kompromisslos und brutal – herausragende bilder, unglaublich gute musik, gebrochen mit szenen, in denen sich die gewalt graphisch eindrucksvoll entlädt. ein dreckiger kunstwestern also, angereichert mit christlichen und östlichen religionsbezügen.

colonel: quién eres tú para hacer justicia?

el topo: soy dios!

so muss ein westernheld, dessen tod von anfang an absehbar ist, reden. der film hat im ersten teil etwas episodenhaftes, im zweiten teil wird er etwas ruhiger. nach der grandiosen einführung muss der maulwurf die vier master töten, weil die frau es so will. d.h. es gibt aneinandergereihte shootouts mit so tollen charakteren wie dem hasen-mann, dem alle hasen sterben weil el topo in sein gehege gestiegen ist und die vor dem duell noch zusammen musik machen. also ein richtig schmutziger oldschool western (vielleicht abgesehen von den hasen und der flöte), wo die männer noch richtige schweine und die frauen richtige huren sind. die auspeitschszene zwischen den beiden frauen geht sogar als exploitation-western durch, ein genre das so gut wie gar nicht existiert, was eigentlich schade ist. mir fällt gerade nur the female bunch ein.

ein meisterwerk, auch wenn man ihn nicht nachts um zwei mit einer flasche wein guckt.

zum abschluß the ghosts you draw on my back von múm mit bildern aus dem film:

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stockholm filmfestival

November 20, 2007 · Leave a Comment

wie der name schon sagt, ist hier seit donnerstag filmfestival. vom 15.-25. nobember gibt es ein wirklich breites angebot an filmen, was einen umso schmerzlicher daran erinnert, wie gut man es als student im gegensatz zur arbeitenden bevölkerung hatte. mein jetziges nicht-student-sein schließt dauerfilmgenuß auf jeden fall aus. ebenso die zweite mail der beim filmfestival zuständigen person für freiwillige mitarbeiter (im gegenzug erhält man einen festivalpass), die mir von der ersten mail versprochen wurde, aber leider nie ankam. so muss ich nun also bezahlen, und so moderat die preise auch für schweden sind, hat der restliche preisstandard doch erhebliche lücken in meinem portemo portmon geldbeutel hinterlassen. so werde ich also wohl nur sieben filme sehen.

the go-getter

freitag waren es gleich zwei. der erste film auf einem filmfestival überhaupt für mich war the go-getter, eine nette, klassische indie coming-of-age geschichte, eingebettet in ein roadmovie. zooey deschanel, die auch in der unglaublich verkorksten filmversion des hitchhikers guide to the galaxy mitspielt, ist absolut bezaubernd; der thumbsucker typ spielt auch überzeugend, vor allem aber stimmt die chemie zwischen den beiden. man nimmt ihnen das leise, das zärtliche ab. der hauptdarsteller macht erste erfahrungen mit drogen, liebe und der erwachsenen realität, verbunden wird dies mit einer kindlich-verspielten vorstellung des westerns, der als so etwas wie ein leitmotiv fungiert (jedenfalls seine reliquien, vor allem der cowboyhut und die spielzeugpistole). der hauptdarsteller fährt mit der asche seiner mutter in einem geklauten auto durch die usa um seinen bruder zu finden, dabei freundet er sich über das im auto liegende handy mit der besitzerin an. beim sehen selbst haben mich die natürlich vorhandenen klischees eines independent-film teilweise erheblich gestört, die stilisierten einstellungen gegen die sonne etc. – was wahrscheinlich stimmungsbedingt war, da es eben nur wenige filme ohne diese klischees gibt und es einige sehr schöne bilder zu sehen gab. im nachhinein kamen dann aber immer mehr szenen zurück, die einfach unglaublich charmant gespielt waren. so ist der film also definitv kein meisterwerk, zeigt aber hervorragend zu was die beiden hauptdarsteller fähig sind.

das beste an dem film war aber der soundtrack von matt ward, den ich schon immer sehr gern mochte (adi, gefällt dir bestimmt, vor allem die lieder mit country-einschlag, was eigentlich alle sind).

waitress

danach gabs dann waitress, ein film zu dem ich nicht viel schreiben möchte, da ich so schnell es geht vergessen will dass ich ihn mir wirklich komplett angetan habe. klebriger und süßer als alle kuchen zusammen in diesem film wird eine geschichte erzählt, die einem aufgrund stereotyper charakterzeichnung und schlecht gefälschten südstaaten-dialekten zu keiner zeit ermöglicht mitzufühlen. so sollte es dann wohl eine komödie sein, was aber bei mir auch nicht wirklich funktioniert hat. spätestens als die hauptdarstellerin angefangen hat beim backen ein lied zu singen, dass ihre mutter schon gesungen hat, hatte ich nur noch haß übrig für diese leute. deprimierender höhepunkt war dann, als beim offensichtlichen ende des films das kino ebendieses beklatscht hat. in schweden ist also nicht alles besser.

zu hause habe ich dann noch stranger than fiction angesschaut, trotz einiger schwächen ein guter film. ich mag ja maggie gyllenhal und will ferrell sehr.

glory to the filmmaker!, der neue von takeshi kitano, werde ich leider nicht sehen können, da ich jedesmal in einem anderen film sitzen werde. mist.

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schwedisches idol 2007

November 18, 2007 · Leave a Comment

die heutige mottoshow ist gospel. andreas hat gerade i still haven’t found what i’m looking for von u2 gesungen. mit frauen-gospel-chor. ARGH! und das so früh am morgen.

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herbst und winter

November 12, 2007 · Leave a Comment

am anfang war der blick aus meinem fenster in etwa so:

herbst.jpg

jetzt ist er aufgrund des ersten schnees in etwa so:

winter.jpg

ausserdem habe ich mir in der städtischen stadtmission eierbecher gekauft.

aggkoppar.jpg

d.h. mein morgendliches frühstücksei hilft den obdachlosen. das ist doch mal ein positiver start in den tag.

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mata haari

November 12, 2007 · Leave a Comment

es ist ja allgemein bekannt, dass friseure schlechte wortspiele lieben. in málaga nannte sich einer toupet, was ich immer noch nicht so ganz verstehe, hier in stockholm gibt es wenigstens einen mit musikalischem bezug:

frisor.jpg

kamm-in!

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bionade

October 30, 2007 · Leave a Comment

ich habe endlich bionade gefunden! in dem dag livs direkt bei meiner arbeit haben sie holunder und litschi-bionade, mit 15 kr (ca. 1,60€) ist es aber sogar teurer als eine flasche becks (11,30 kr). und beides wird aus deutschland importiert. verrückt, die schweden.

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hm

October 16, 2007 · Leave a Comment

also das mit dem blog funktioniert noch nicht so wie es soll. dafür schreibe ich zu wenig. vielleicht wird das noch. immerhin habe ich für die rotweinflecken endlich eine lösung gefunden.

überleitung.

gefunden habe ich auch ein zimmer in kungshamra, einem zement-ghetto für studenten. das ist mehr so das anti-schweden hier und würde man sich eher nach osteuropa denken. nach einiger zeit entwickelt dieses schlichte architektur-design aber auch seinen reiz, wasser und wald (die 2 klischee-w’s schwedens) sind auch in unmittelbarer nähe. beweisfotos folgen.

hier werde ich also bis ende dezember wohnen. highlights sind definitiv das eigene klo + dusche, sowie der in schweden standardmäßige wandschrank. und dillchips.

von stockholm selber habe ich leider noch nicht soviel gesehen, auch wenn arbeiten die falsche bezeichnung ist bin ich aber doch von morgens bis abends im büro (und habe grüne satsumas kennengelernt. sehr zu empfehlen). am wochenende schreibe ich meistens (immer noch) an der hausarbeit. oder auch nicht. aber bald gibt es ein paar konzerte auf die ich mich freue. vor allem liars, coco rosie und múm.

-> niklas, adi: ich hoffe ich kann noch ein paar indoor-bahnen antesten bevor ihr kommt. allerdings wäre das auch wettbewerbsverzerrung, also begehe ich sie vielleicht nur.

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September 28, 2007 · Leave a Comment

die letzten wochen aufzuarbeiten wird wohl noch einige zeit dauern. nicht dass etwas besonders spannendes passiert ist, aber schweden ist (trotz vielfältiger kultureller und sprachlicher übereinstimmungen) eben doch ein anderes land. das merkt man besonders wenn man ein möbliertes zimmer in einer wohnung/wg sucht.

eine wg-kultur wie in deutschland ist hier nämlich so nicht vorhanden. es fehlt (soweit ich weiß) auch das wort dafür, am ehesten könnte man nach einem zimmer in einem kolektiv suchen. dem haftet aber immer etwas hippie-eskes an. so verwundert es nicht, dass in anzeigen detailliert beschrieben wird, was man mitbenutzen darf und was nicht (kein zugang zur küche. du hast eine mikrowelle in deinem zimmer.) und dass erfahrungsgemäß viele zimmer von alleinstehenden, alt- bis mittelalten frauen vermietet werden, was wohl an den schwedischen mietpreisen liegen dürfte (etwas anderes möchte ich mir nicht vorstellen).

ich habe jetzt aber erstmal ein zimmer für einen monat, montag fängt das praktikum an und dann sehen wir weiter.

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