hampus i sverige

Entries categorized as ‘bewegtes’

auftritt: kramer

October 21, 2009 · Leave a Comment

every single kramer entrance, in chronological order.

[link, via]

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marshall mcluhan und tv-duelle

September 28, 2009 · 1 Comment

dieser ausschnitt stammt aus der today show nach dem carter/ford tv-duell von 1976, in dem der ton für ca. 30 minuten ausfiel (ein ausschnitt hier).

mit hot stuff meint er übrigens nicht heissen scheiss, sondern seine unterteilung in hot und cold media, wonach in bestimmten medien eben auch nur bestimmte dinge funktionieren. fernsehen ist für ihn ein kaltes medium, aufgrund des “mosaic picture” muss der zuschauer viele dinge ergänzen, ist also ironischerweise sehr viel stärker involviert als bei einem buch. demnach würde der drehbuchartige charakter solcher tv-duelle im fernsehen eben überhaupt nicht funktionieren.

if this debate had been arranged by people who in your view knew and understood television, how would it have been done?

it would be much closer to what we are doing right here. chatting casually, spontaneously without a script and paying attention to what is being said. what those men said last night was merely to hold the audience on the image, it didn’t matter at all what was said last night.

dies hier gilt selbstverständlich als verspäteter kommentar zum tv-duell zwischen steinmeier und merkel.

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today i die

August 5, 2009 · Leave a Comment

ist nicht programmatisch für meinen umzug nach stockholm, sondern ein wirklich schönes, allerdings sehr kurzes “spiel” bzw. interaktives gedicht (?) bzw. verquickung von minimaler narrativität und interaktivität, wie es eben nur videospiele schaffen. und wie don’t look back ist es wunderschön.

link

(es lohnt sich, auch einen blick auf daniel benmerguis andere arbeiten zu werfen, vor allem i wish i were the moon)

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electrelane – in berlin

June 30, 2009 · Leave a Comment

weil es eben bald nicht mehr “in berlin” heissen wird, hier also electrelane mit dem besten song ihres letzten albums und einem video, welches erfrischenderweise berlin nicht als graffiti-kulisse (mit dem fernsehturm im hintergrund) für indiekünstler nutzt, sondern einfach gar nicht thematisiert. sympathisch.

[direkt nach berlin]

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don’t look back

May 6, 2009 · Leave a Comment

dass es neben gewalthaltigen ego-shootern auch noch andere formen der videospiele gibt, soll ebenfalls nicht vergessen werden. in den letzten jahren haben sich gerade die online-flashspiele enorm entwickelt und besitzen teilweise eine hervorragende qualität. so auch don’t look back. viel möchte ich dazu gar nicht verraten, als geübter spieler hat man es auch in 10-15 minuten durchgespielt. obwohl es ein relativer standard-platformer ist, hat es mich doch begeistert. minimalistische grafik (4 farben!), minimalistischer sound, minimalistische steuerung: aber was für ein wunderschön melancholisches spiel.

und das ist dann meine meinung zu verschiedenen spieltheorien (ludologie vs. narratologie): spiele können gerade auch ohne große story allein durch das spielerische element charakterzeichnung verwirklichen und den spieler so teilweise emotional binden. allerdings auch nur in einem (noch) eng abgesteckten rahmen. das was “don’t look back” hier mit wenigen mitteln geschafft hat, mich nämlich mit meiner zu steuernden figur mitfühlen zu lassen, gelingt den wenigsten spielen bzw. liegt dann auch wieder in der den meisten spielen zugrunde liegenden spielform begründet: dass ein mitfühlen gar nicht gewollt ist.

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commando is the best film ever

May 6, 2009 · Leave a Comment

behauptet auf jeden fall der regisseur, mark l. lester. in diesem schönen artikel nimmt er den film sehr genau auseinander und erklärt, wieso es sich bei dem film von 1985 mit arnold schwarzenegger als john matrix und alyssa milano als seine tochter (!)  um ein meisterwerk handelt.

Pay close attention after the watchtower building blows up three times in a row (for you tech heads out there, we didn’t actually blow up three buildings that looked exactly like each other, but instead shot one explosion with multiple cameras, and then showed the same building blowing up three times in the edit).  We cut inside Arius’s villa, where Bennett hears the explosion.  He knows that it’s not an accident.  One of Arius’s personal chefs didn’t forget to turn off the stove!  No, Bennett can tell it’s Matrix because he’s studied the sounds of Matrix’s explosions, just like blind people can tell certain cars by the way the engine sounds!  And while stroking his knife, Bennett whispers, “Welcome back, John. So glad you could make it.”  The knife stroking and the words “welcome” and “glad” reinforce that Bennett is looking forward to killing Matrix, which is very dramatic.  Most people wouldn’t want to fight a guy like Matrix.  He’s too strong and muscular!

ich erinnere mich noch an eine ausstrahlung auf kabel 1 vor ca. 8 jahren gegen 22 oder 23 uhr. diese war so sehr geschnitten, dass es wirklich schwer fiel der “story” zu folgen. ähnlich einem “missing reel”-gag wechselten orte und motivation der hauptfigur dauernd und sprunghaft. ein großartiges erlebnis.

teil 1, teil 2, teil 3

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schön, dass wir darüber gesprochen haben

April 3, 2009 · Leave a Comment

zu obama im deutschlandtrend:

sprecherin: einen mann wie obama kann sich familie kenward für jede nation vorstellen.

lois kenward: ich würde mir einen mann mit solchen führungsqualitäten für jedes land wünschen.

ard nachtmagazin freitag 3.4., 5:52.

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“the whole world is going, why hasn’t winslet won one?”

February 23, 2009 · Leave a Comment

kate winslet hatte recht:

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“what is my perfect crime?”

February 14, 2009 · Leave a Comment

ich finde das britische original zwar immer noch besser (und extras bisher unübertroffen), das amerikanische the office hat aber, trotz seines offensiveren soap-charakters durch die längere laufzeit, auch wirklich gute szenen. so wie diese:

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you hate jazz? you fear jazz.

February 11, 2009 · Leave a Comment

“you fear the lack of rules, the lack of boundaries.”

[nachtrag] ok, embedding also disabled. schweine. hier der link.

und bei electro gegen jazz gewinnt natürlich:

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wie das dann immer so ist,

January 7, 2009 · Leave a Comment

da muss man eigentlich anfangen zu lesen und quellen und zitate zu sammeln, ganz zu schweigen eine struktur entwickeln für die ende februar abzugebende bachelorarbeit. aber dann gibt es da eine seite wie nitrome, die so unfassbar gute flashgames hat, zb final ninja, dirk valentine, toxic oder frost bite.

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der beste filmtrailer

March 25, 2008 · Leave a Comment

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sport ist mord

March 23, 2008 · Leave a Comment

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tolle sätze

March 21, 2008 · Leave a Comment

idiot punk: you look like a clown in that stupid jacket.

sailor: this is a snakeskin jacket, and for me it’s a symbol of my indiviuality and my belief in personal freedom.

idiot punk: asshole.

sailor: come here.

lula: i’d stand by you, sailor. through anything.

sailor: hell, peanut. you stood by me after i planted bob ray lemon.  a man can’t ask for more than that.

lula: you move me, sailor. you really do.

[wild at heart]

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beep beep

January 10, 2008 · Leave a Comment

da höre ich dieses lied jetzt schon seit über einem monat immer und immer wieder, und ich kriege trotzdem nicht genug davon. liegt wahrscheinlich am schwedischen winter. oder daran, dass es einfach ein unglaublich karges und schönes lied ist. und dabei trotzdem warm. wie die wohnungen hier im winter. ausser meine, die heizung geht nicht.

beep beep beep beep beep beep beep

neben heartbeats gibt es jetzt also eine zweite werbung, die wirklich gute musik nutzt, um daraus eine wirklich gute werbung zu machen. und hoffentlich der künstlerin hilft, so wie damals bei josé gonzález. dessen tear drop cover von massive attack übrigens auch nicht schlecht ist.

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stockholm filmfestival (3)

November 24, 2007 · Leave a Comment

donnerstag abend dann also persepolis. selber schreibe ich dazu jetzt nichts, wurde der film hier doch sehr gut beschrieben. ausser dass mich der schwarz-weisse zeichenstil wirklich beeindruckt hat. absolut empfehlenswert, jeder der die chance bekommt ihn zu sehen sollte es auch tun.

freitag nachmittag habe ich taxi driver gesehen. dazu muss ich auch nichts schreiben, nehme ich mal an. immer noch ein sehr eindrucksvoller film und ich bin immer wieder über die ungleich größere wirkung überrascht, die filme im kino entfalten, wenn ich filme sehe die ich vorher nur auf dem fernseher gesehen habe.

[nachtrag]

hier der trailer zu persepolis:

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stockholm filmfestival (2)

November 22, 2007 · 3 Comments

am samstag abend ging es dann weiter. zu sehen gab es den neuen von wes anderson, definitv der beste von den dreien die ich bis jetzt gesehen habe.

the darjeeling limited

ein wirklich hervorragender film, auch wenn er an meinen persönlichen favoriten von ihm – the life aquatic – nicht herankommt. im zentrum der geschichte steht eigentlich wie immer eine kaputte familie, dieses mal ist es der kontrollzwang der sie kaputt gemacht hat und die reise durch indien soll eine spirituelle befreiung werden. erzählt wird sie anhand der drei brüder francis, peter und jack – den toten vater bekommt man nie zu gesicht und die mutter sieht man nur gegen ende des films. vom tempo erinnert er stark an eine ensemble komödie, was durch die drei hauptdarsteller auch wunderbar getragen wird. oberflächlich mag er leichter wirken als seine letzten beiden filme, da themen eben nicht so offensichtlich angesprochen werden. bei all den wunderschönen aufnahmen und witzig-absurden situationen läßt der film die zugrundeliegende tragik der familien-bindung aber nie vergessen – ohne dabei ins melodramatische abzudriften, was ihm hoch anzurechnen ist. die musik ist wie immer großartig, herausragend finde ich aber den gastauftritt von bill murray, der den film eröffnet (murray hat nur zwei kurze szenen im ganzen film, der fokus liegt die ganze zeit über wirklich auf den drei brüdern).

wenn man sich während des films schon fragt, wie er die geschichte denn nun bitte enden lassen will, ist man ähnlich wie bei lost in translation dankbar dass man nicht versteht was am ende gesagt wird. der film hätte durch ein anderes ende so leicht kaputt gemacht werden können, aber so wird das zurücklassen des gepäcks zu einem vielleicht fast schon kitschigen, dennoch würdigen abschluß (was die filme der letzten jahre angeht bleibt das ende von broken flowers aber immer noch unerreicht).

den vorfilm hotel chevalier, der einem ein bißchen über die beziehung zwischen jack und seiner ex-freundin erzählt, konnte man sich bis vor kurzem umsonst bei itunes mit einem us-account herunterladen, bei youtube wird er dauernd gelöscht. schade, denn er ist wirklich sehenswert.

el topo

nachts habe ich dann zuhause noch el topo gesehen. unser flötenspielender held reitet ganz in schwarz mit seinem nackten sohn herum, befreit die gegend und die gefangengehaltene sklavin von der existenz des colonels und läßt seinen sohn zurück. auf rat der ex-sklavin tötet er die vier gunmaster, um der beste zu werden, da sie ihm aber alle überlegen sind schafft er es nur durch tricksen oder glück. als er dann seine waffe wegwirft weil er nicht mehr will, wird er von der frau, die sie unterwegs getroffen haben und die sich wahrscheinlich in mara, die ex-sklavin verliebt hat, über den haufen geschossen und die beiden frauen reiten weg. damit beginnt der zweite teil des films, wobei jede hälfte ziemlich genau eine stunde lang ist. el topo wird von ein paar krüppeln eingesammelt, erwacht nach ein paar jahren wieder, hilft ihnen einen tunnel aus der höhle zu buddeln in der sie eingesperrt wurden, trifft seinen sohn wieder, der mittlerweile mönch ist und ihn töten möchte, rettet eine stadt vor einer komischen sekte indem er sie tötet und zündet sich dann selbst an.

dieser film ist ein wunderschön altmodischer western mit verwaschenen farben, gleichzeitig ist er auch ein stück kunstfilm, extrem kompromisslos und brutal – herausragende bilder, unglaublich gute musik, gebrochen mit szenen, in denen sich die gewalt graphisch eindrucksvoll entlädt. ein dreckiger kunstwestern also, angereichert mit christlichen und östlichen religionsbezügen.

colonel: quién eres tú para hacer justicia?

el topo: soy dios!

so muss ein westernheld, dessen tod von anfang an absehbar ist, reden. der film hat im ersten teil etwas episodenhaftes, im zweiten teil wird er etwas ruhiger. nach der grandiosen einführung muss der maulwurf die vier master töten, weil die frau es so will. d.h. es gibt aneinandergereihte shootouts mit so tollen charakteren wie dem hasen-mann, dem alle hasen sterben weil el topo in sein gehege gestiegen ist und die vor dem duell noch zusammen musik machen. also ein richtig schmutziger oldschool western (vielleicht abgesehen von den hasen und der flöte), wo die männer noch richtige schweine und die frauen richtige huren sind. die auspeitschszene zwischen den beiden frauen geht sogar als exploitation-western durch, ein genre das so gut wie gar nicht existiert, was eigentlich schade ist. mir fällt gerade nur the female bunch ein.

ein meisterwerk, auch wenn man ihn nicht nachts um zwei mit einer flasche wein guckt.

zum abschluß the ghosts you draw on my back von múm mit bildern aus dem film:

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videospiel-marschmusik-ausdrucksperformance

November 17, 2007 · 1 Comment

das ist so großartig:

gespielte lieder:

Pong
Tetris
Mortal Kombat
Pokemon
The Legend of Zelda
Mario Bros. Theme
Mario Underground Theme
Super Mario Theme
Mario Water Theme
Mario…something…Theme

(via)

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panorama-beitrag zur vorratsdatenspeicherung

September 30, 2007 · Leave a Comment

aktionismus in zeiten des terrors. das neue gesetz heißt: vorratsdatenspeicherung, ein wortungetüm, hinter dem die weitgehende überwachung der kommunikation steckt.

[...]

es sind wahrscheinlich eher die unbescholtenen 80 millionen deutschen, die erfasst werden. diejenigen, die eine straftat begehen wollen und wissen, dass es diese vorratsdatenspeicherung gibt, werden wege und mittel finden, um sich ihr zu entziehen.

immer noch aktuell:

angucken:

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