so leid es mir auch tut,aber dieses blog kommt zur zeit nicht in die gänge. und das wird sich in den nächsten wochen auch nicht ändern. mit der uni hat das nur teilweise zu tun, an das pensum habe ich mich mitlerweile gewöhnt. aber seit heute ist hier wieder filmfest, und dieses jahr arbeite ich zudem als volontär im gästebereich. über das wochenende heisst es also arbeiten als personal assistant, und ab nächster woche dafür den ganzen tag filme gucken.
wenn das festval vorbei ist und daran anschließend mein essay für den dritten kurs ebenfalls geschrieben ist, hole ich hier hoffentlich das meiste von dem, was in den letzten monaten so passiert ist, nach.
dieser ausschnitt stammt aus der today show nach dem carter/ford tv-duell von 1976, in dem der ton für ca. 30 minuten ausfiel (ein ausschnitt hier).
mit hot stuff meint er übrigens nicht heissen scheiss, sondern seine unterteilung in hot und cold media, wonach in bestimmten medien eben auch nur bestimmte dinge funktionieren. fernsehen ist für ihn ein kaltes medium, aufgrund des “mosaic picture” muss der zuschauer viele dinge ergänzen, ist also ironischerweise sehr viel stärker involviert als bei einem buch. demnach würde der drehbuchartige charakter solcher tv-duelle im fernsehen eben überhaupt nicht funktionieren.
if this debate had been arranged by people who in your view knew and understood television, how would it have been done?
it would be much closer to what we are doing right here. chatting casually, spontaneously without a script and paying attention to what is being said. what those men said last night was merely to hold the audience on the image, it didn’t matter at all what was said last night.
dies hier gilt selbstverständlich als verspäteter kommentar zum tv-duell zwischen steinmeier und merkel.
irgendwie freue ich mich ja doch, dass harald schmidt wieder da ist. und vor allem: oliver pocher ist nicht dabei. hier also die kernpunkte des oppositions-tv-duells.
die jeweils aktuelle folge ist hier für eine woche online.
Die Tötungs-szenarien werden sehr realistisch und überaus blutig inszeniert: Das jeweilige Opfer verwandelt sich in blutig auseinanderstrebende Fleischfetzen. Auf der Tonspur werden Geräusche des Einwirkens der Waffe sowie Todesschreie simuliert.
da habe ich mir doch letzten donnerstag tatsächlich einen synthesizer genäht. syntjuntan ist ein weibliches trio, welches durch workshops frauen an technik und elektronische musik heranführen möchte – indem man sich eben einen synthesizer näht. mit diesen selbstgenähten instrumenten machen sie selbstverständlich auch selber musik. der name ist ein wortspiel, “syjuntan” ist die Strickgruppe, “synt” ein synthesizer.
das hier ist meiner (und die zugeteilten farben waren wirklich zufall):
festgelegt zeitpunkte zur ausübung des beischlafes lassen sich hierin natürlich auch hervorragend festhalten, trotzdem handelt es sich nur um das schwedische wort für “taschenkalender”.
ist nicht programmatisch für meinen umzug nach stockholm, sondern ein wirklich schönes, allerdings sehr kurzes “spiel” bzw. interaktives gedicht (?) bzw. verquickung von minimaler narrativität und interaktivität, wie es eben nur videospiele schaffen. und wie don’t look back ist es wunderschön.
das neue tortoise-album “beacons of ancestorship” klingt übrigens großartig und lässt damit das doch arg enttäuschende “it’s all around you” vergessen.
felix gephart macht wirklich ganz großartige grafiken und illustrationen. und deswegen werde ich mir auch dieses bild kaufen, eine illustration der abenteuer des baron münchhausen:
selbstverteidigung als lebenshaltung, als weg zur entdeckung des selbst, buddhistische gedanken sollen diesen raum durchwehen, aber der schweißgeruch ist stärker.
dummy nr . 12, s. 39, “blutende landschaften”. über freefight und die vereinnamung dieses sports durch nazis vor allem im osten deutschlands